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DICHTUNG & TEXTE

Zwischen Wirklichkeit und Poesie

Wo Erinnerungen leben, Gedanken fühlen und Sprache erzählt.

Die Worte unserer Sprache, unseres Seins, unserer Kindheit lebten lang bevor wir sie kannten. Sie sind Wegweiser unserer Gefühle. Vielleicht aber lebte die Seele schon vor der Sprache? Und woher kommen die Gedanken? Den Worten inne? Der Sprache vorbestimmt? Meine Gefühle gehören nur mir und sind doch nicht einzigartig. Wenn die Gedanken bestimmen, wer wir sind, dann brauchen unsere Worte Schutz, manche einen Zaun, andere ein Warnschild. Oder bestimmt mein Ich die immer gleichen Vorstellungen durch die feste Instanz Wort? Dem Papier überlassen, ruhen die Worte wie ein stummer, wartender Sinn, der einst aus Gefühlen entstand und wieder zu einem solchen wird. Gleich, ähnlich, anders. Es entscheidet sich im Ich.

Ich denke, wer ich bin, deshalb vergaß ich, wer ich war.

WERKE und TEXTE

Also schreibe ich, was in mir spricht, wie das Wort am Ende des Gefühls.

ESSAYS

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Herzverwandt – Lyrik

Die Mystik des Lebens lässt sich nur mit der Seele erkennen. Jene aber
zu begreifen, ist wiederum so mystisch und unmöglich wie eine
Klarsicht im dichten Nebel. Ein Lyrikband über alles, was das Herz
bewegt – manchmal leicht und manchmal schwer; über das Dasein
genauso wie über den Tod, über die Liebe – natürlich – sowie
Einsamkeit, über den Menschen und sein Treiben. Gedichte, die das
Leben erfassen und die Seele versuchen zu verstehen.
Ehrlich, einfühlsam und erhellend.

Palast der Republik

aus den Kolumnen

Neben meinen eigenen Projekten arbeite ich mit und für andere.

Die Steigerung des Übels

 - aus 'Die Menschin' - 

Ein krankes Herz

ein krankes Volk

ein kranker Planet

ein hungriger Bauch

viele hungernde Menschen

zu viele verhungerte Kinder

eine weinende Mutter

ein klagendes Volk

Krieg

eine kleine Notlüge

ein Schulbuch

eine betrogene Generation

ein zerstörter Wald

eine errichtete Stadt

alles vernichtende Millionenmetropolen

ein zerbrochener Spiegel

ein gebrochener Mann

eine irreparable Menschheit.